Gemeindeverwaltung Edermünde
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Unwetterübung in Edermünde


Auch wenn Edermünde in den letzten Jahren zumeist von Unwettern verschont geblieben ist, sind wir in Edermünde auf Unwettereinsätze vorbereitet. Neben viel technischem Equipment wie Nasssaugern, Tauchpumpen und vielem mehr ist aber auch die Organisation bei einer solchen Einsatzlage sehr wichtig.

Damit im Falle eines Unwetters jeder weiß, was zu tun ist und die Koordination gut läuft, gibt es im Schwalm-Eder-Kreis klare Vorgaben.

Wenn in einer Gemeinde mehr als drei Unwettereinsätze gemeldet werden, wird die Gemeinde in Rücksprache mit den Gemeindebrandinspektoren in das sogenannte Unwetter-Modul versetzt. Das bedeutet, dass sich die Führungsgruppe der Feuerwehr Edermünde im Gerätehaus in Besse trifft und dort die Zentrale besetzt.

Alle weiteren Einsätze im Gemeindegebiet kommen dann via Mail an die Zentrale und werden dort priorisiert und koordiniert. Besonders wichtig dabei ist, dass neben „Wasser im Keller“ und „Baum auf Straße“ immer noch ein Verkehrsunfall oder ein Brand dazwischenkommen kann. Die Ressourcen müssen also gut eingeteilt werden.

Damit der Ablauf im Ernstfall sitzt, wird mindestens einmal im Jahr eine Übung durchgeführt.

Dabei werden fiktive Einsätze an die Leitstelle gemeldet. Diese sendet dann den Einsatz per Mail nach Edermünde. In Edermünde werden dann mittels Lagekarte und klar aufgeteilten Funktionen die Einsätze abgearbeitet.

In unserem Fall saß eine Person abseits der Zentrale, meldete die Einsatzlagen, spielte die Fahrzeuge und arbeitete fiktiv alle Einsätze ab.

Unterm Strich war es eine gelungene Übung, die gezeigt hat, dass man in Edermünde noch die eine oder andere Verbesserung vornehmen kann, aber jederzeit für eine Unwetterlage vorbereitet ist.


Fotos & Text: Dominik Werner



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