Rosenmontag

Beim Reimen sind wir definitiv nicht die Besten,
heute wollen wir es aber trotzdem mal testen:


Am Montag (12.02.2024) war es wieder so weit,
die Närrinnen und Narren standen zum Festumzug bereit.


Um 15:11 Uhr ging es im Ortsteil Holzhausen los,
doch die Aufregung war schon vorher groß.


Bereits um 14:00 Uhr wurde allen Ortsteilwehren der Plan erklärt,
dass hat sich in den letzten Jahren sehr bewährt.
Ein kurzes Treffen vorher ist wichtig,
dann läuft beim Umzug auch alles richtig!


Straßen wurden gesperrt und Autos gestoppt,
da ist so mancher Zeitplan gefloppt.


Doch die größte Gefahr war nicht der Verkehr,
sondern die vielen Süßigkeiten, die flogen nämlich umher!


Die Partys auf so manchem Wagen waren groß,
die Stimmung beim gesamten Umzug war ebenfalls famos,
und einige Kostüme waren sehr kurios.


„Die Gänser“ aus Haldorf haben in ihrer Kurve mächtig Stimmung gemacht,
da musste jede Gruppe tanzen, bis es kracht!


Das Wetter war leider nicht so toll,
trotzdem waren die Straßen sehr voll!


Nach drei Stunden war mit dem Umzug dann Schluss,
doch für die RoMo-Feten von der KGH aus Holzhausen und dem CCB in Besse war das
erst der Startschuss!


Mit 42 Leuten waren wir vor Ort,
komm doch mit an Bord!
Das Kostüm der Feuerwehr ist jedes Jahr ein Hit,
mach doch beim nächsten Jahr bei uns mal mit!


Fotos & Text: Dominik Werner

Neues Fahrzeug für die Feuerwehr Edermünde

Neues Fahrzeug für die Feuerwehr Edermünde
Die Feuerwehr Edermünde kann seit dem 24.01.2024 ein neues Mitglied in seinem Fuhrpark willkommen heißen! Im Ortsteil Grifte konnte nach viel harter Arbeit endlich der neue Mannschaftstransportwagen in Dienst gestellt werden. Aber der Reihe nach:
Der vorherige MTW im Ortsteil Grifte hatte im Jahr 2023 leider so große technische Mängel, dass eine Reparatur nicht mehr wirtschaftlich gewesen wäre. Daher entschied man sich, den „Alten“ zu verkaufen und sich nach „was Neuem“ umzusehen. Schnell wurde ein Mercedes Vito aus dem Jahre 2019 gefunden. Der 114 CDI mit 136 PS sah absolut nicht nach Feuerwehr aus. Und so wurde in ca. 100 Stunden mit im Schnitt vier Personen in Eigenleistung der komplette Innenraum, die Funktechnik und die Blaulichtanlage eingebaut und somit den individuellen Bedürfnissen angepasst.
Die Folierung wurde von der Firma „Wagner Projekte Wetzlar“ übernommen und kann sich absolut sehen lassen!
Und was ist mit dem lieben Geld??? – Der größte Teil der Finanzierung erfolgte über den Feuerwehrverein Grifte. Die Vereine der einzelnen Ortsteile sparen häufig sehr lange, um der Einsatzabteilung in solchen Fällen helfen zu können. Außerdem ist ein MTW auch immer sehr hilfreich für die Jugendfeuerwehr, da nicht jeder Betreuer einen LKW-Führerschein hat.
Auch die Gemeinde Edermünde unterstützt die örtlichen Branschützer immer gerne und kräftig bei solchen Projekten. Das ist nicht in jeder Gemeinde immer der Fall! Neben der Finanzierung des Fahrzeuges hat die Gemeinde auch in Sachen Stellplatz mitgeholfen. Zum anliegenden Bauhof wurde eine Wanddurchbruch geschaffen und ein neues Tor eingebaut – Gemeinsam sind wir stark!
Ein weiterer Teil der Summe ist durch Spenden zusammengekommen.
Wir bedanken uns recht herzlich bei dem Feuerwehrverein Grifte und seinen passiven Mitgliedern, den Mitgliedern der Einsatzabteilung, welche neben ihrer normalen Arbeitswoche abends oder am Wochenende noch freiwillig geholfen haben, der Gemeinde Edermünde und ganz besonders, den privaten Spenderinnen und Spendern!
Vielen Dank!


Fotos & Text: Dominik Werner

Winterzauber der Feuerwehr

Winterzauber und Wintervergnügen in den Ortsteilen Besse und Grifte. Der Feuerwehrverein und die Einsatzabteilung – Das gehört zusammen wie der Sommer und die Sonne oder der Winter und der Schnee!
Somit war es selbstverständlich, dass wir als Einsatzabteilung den Vereinen der Ortsteile Besse und Grifte bei ihren Feiern, dem Winterzauber in Besse und dem Wintervergnügen in Grifte, helfend zu Seite stehen.
Ob mit einer kleinen Showeinlage, dem Weihnachtsbaumweitwurf, als Grillmeister in der Bratwurstbude, mit helfender Hand bei der Getränkeausgabe oder einfach nur als zahlender Gast.
In beiden Ortsteilen war es eine gelungene Veranstaltung und wir bedanken uns im Namen der Vereine bei allen, die uns besucht haben! Ihr seid immer wieder herzlich willkommen!
Fotos & Text: Dominik Werner

                                                       

Garagenbrand im Ortsteil Holzhausen

Garagenbrand im Ortsteil Holzhausen

Garagenbrand im Ortsteil Holzhausen – So lautete die Einsatzmeldung für die Feuerwehr Edermünde am gestrigen Donnerstag. Die Ortsteile Holzhausen und Haldorf wurden zusammen mit dem ELW alarmiert und rückten nur kurze Zeit später aus.

An der Einsatzstelle bestätigte sich teilweise die gemeldete Lage. Die Garage brannte nicht im vollen Umfang. Im inneren der Garage kam es aus unbekannten Gründen zu einem Feuer und einer damit verbundenen Rauchentwicklung. Schnell wurde die Wasserversorgung aufgebaut und zwei Trupps rüsteten sich mit Atemschutzgeräten aus.

Durch den schnellen und gezielten Einsatz von dem vorgenommen C-Rohr konnte eine Ausbreitung des Feuers verhindert werden. Die Brandstelle wurde mit der Wärmebildkamera auf Glutnester abgesucht.

Nach ca. 30 Minuten konnte die Meldung „Feuer aus“ an die Leistelle gegeben werden und die 31 Einsatzkräfte rückten wieder ein.

Fotos & Text: Dominik Werner

                                            

Feuerwehr Edermünde zu Gast bei Lidl

Feuerwehr Edermünde zu Gast bei Lidl

Am Mittwoch, den 15.11.2023, fand ein gemeinsamer Übungsdienst aller Edermünder Ortsteilwehren statt. Auf dem Dienstplan stand die Besichtigung des Verteilzentrums von Lidl im Industriegebiet von Edermünde.

Nachdem ein paar allgemeine Themen wie die Ausrückeordnung, Fahrzeugaufstellung oder der richtige Funkkanal besprochen wurde, übernahm ein Mitarbeiter von Lidl die Führung.

Zunächst wurde sich der wichtigste Anlaufpunkt für die Feuerwehr angesehen – die Brandmeldezentrale. Dort sieht die Feuerwehr sofort, welcher Melder ausgelöst hat, um was für einen Melder es sich handelt und wo sich dieser Melder befindet. In einem Wandschrank befinden sich außerdem Laufkarten damit die eingesetzten Trupps den schnellsten und einfachsten Weg zum ausgelösten Melder finden.

Nachdem alle Fragen geklärt waren, ging es im Anschluss in die Hallen des Verteilzentrums. Uns wurden die einzelnen Abschnitte gezeigt, wo Gefahrgüter gelagert sind und auf welche Besonderheiten wir zu achten haben.

Auch hier war der Austausch sehr wichtig, um für den Ernstfall, der hoffentlich niemals eintritt, vorbereitet zu sein.

An dieser Stelle noch einmal vielen Dank an Lidl für die Führung, danke für die Getränke und auch vielen Dank für das Angebot, auch zukünftig das Gelände für verschiedene Übungen nutzen zu dürfen!

Fotos & Text: Dominik Werner“

 

Brandschutzerziehung in Edermünde

In der vergangenen Woche war die Feuerwehr Edermünde in der Ernst-Reuter-Schule in Grifte zu Besuch. In dieser Woche stand nämlich für die zwei 3ten Klassen Brandschutzerziehung in der ersten und zweiten Stunde auf dem Stundenplan. Am Montag wurde sich mit den generellen Aufgaben der Feuerwehr beschäftigt und was Feuerwehr überhaupt ist. Dienstag und Mittwoch ging es weiter mit den ersten Stationsaufgaben, wie Notruf absetzen und die Vorstellung des Rauchhauses, welches einen Brand simulieren kann und die schnelle gefährliche Ausbreitung von Rauchgasen darstellt. Auch der relativ neue Einsatzleitwagen (ELW1) der Feuerwehr Edermünde wurde den Kindern vorgestellt, und so manch spannende Sachen, die in den ganzen Schränken und Schubladen gefunden wurden. Am Donnerstag stellten wir eine ganz besondere Modenschau vor: Nämlich die verschiedenen Schutzausrüstungen, die die Feuerwehr benutzt. Von der feuerfesten, dicken Ausrüstung bis hin zum Hitzeschutzanzug und Chemikalienschutzanzug (CSA). Der Abschluss am Freitag begann mit einer Vorstellung von Kamerad Niklas Kleinhenn zum Thema Brennen und Löschen, wo so manches angezündet wurde, um den Kindern zu zeigen, wie sich gewisse Stoffe verhalten, wie auch reagieren, wenn sie in Berührung mit Feuer kommen. Als um kurz nach 9:00 Uhr der Räumungsalarm ertönte und alle Klassen geordnet und ruhig die Klassen verlassen haben und beim Durchzählen die Klassenlehrerin der 3A , Frau Schorer, fehlte, kam in diesem Moment zufällig der Löschzug der Feuerwehr um die Ecke und rettete die Lehrerin als Teil der kleinen Überraschungs-Show-Übung aus dem 2. Stock über die Steckleiter. Mit viel Applaus und strahlenden Gesichtern konnten wir die Klasse 3A wieder vollständig vereinen und verabschiedeten uns von allen begeisterten Kindern und Lehrern. Das sollte jedoch noch nicht das Ende der spannenden Woche sein. Für Samstag Vormittag waren alle an das Feuerwehrgerätehaus nach Haldorf eingeladen. Hier warteten eine Fahrzeugausstellung,ein  Bobbycar Parcours und ein Löschtrainer, an diesem konnten die Kinder und Eltern den Umgang mit einem Feuerlöscher üben. Den Abschluß bildete dann DIE Demonstration von zerberstenden Spraydosen und eine Fettexplosion.

Wir bedanken uns recht herzlich für die super Zusammenarbeit und freuen uns schon das ein oder andere begeisterte neue Mitglied bald begrüßen zu dürfen, sei es in der Kinder-, Jugend- oder aktiven Einsatzabteilung.

 

Text & Bild: Constantin Herold

Alarmübung der Edermünder Ortsteilwehren

In der vergangenen Woche haben die Edermünder Ortsteilwehren zwei Alarmübungen absolviert.

Los ging es am Dienstag (09.05.) für die Ortsteile Holzhausen und Haldorf. Bei einem vermeintlichen Werkstattbrand wurden mehrere Personen vermisst.

Schnell wurden die Angriffstrupps der beiden Ortsteile unter Atemschutz zur Personensuche in das verrauchte Gebäude geschickt. Die verbleibenden Trupps versuchten eine Wasserversorgung aufzubauen und brachten weitere Gerätschaften in Stellung. Als wäre die Lage nicht schon prekär genug, waren in dem von Kevin Trost und Robert Haberecht ausgedachten Szenario die Hydranten im gesamten Ortsgebiet ausgefallen.

Somit mussten die Einsatzkräfte den naheliegenden Pilgerbach als Wasserversorgung nutzen. Um die Trupps im Innenangriff zu unterstützen, wurde ein Druckbelüfter in Stellung gebracht, um damit die Sicht für die eingesetzten Trupps zu verbessern.

Durch den Einsatz von weiteren Atemschutztrupps konnten die vermissten Personen gefunden werden und aus dem Gebäude gebracht werden.

Weiter ging es am Samstag (13.05.) für den Ortsteil Besse. Um 14:00 Uhr wurde eine Verpuffung in der Biogasanlage mit mehreren vermissten Personen gemeldet.

Auch hier wurde nach einer ersten Erkundung durch den Einsatzleiter und den Gruppenführer ein Atemschutztrupp zur Personensuche in den Innenangriff geschickt. Parallel dazu wurde eine Wasserversorgung aufgebaut und das weiträumige Gelände nach den vermissten Personen abgesucht. Eine bewusstlose Person konnte mit einer Trage aus dem Gefahrenbereich gebracht werden. Eine weitere Person mit Beinbruch konnte ebenfalls gerettet werden.

Nachdem der Luftvorrat des eingesetzten Trupps zu Ende ging. Wurde ein weiterer Trupp in den Innenangriff geschickt. Hinter dem Einsatzobjekt konnten zwei weitere Personen gefunden und gerettet werden.

Zum Ende der Übung wurde mit dem Betreibe und dem Ogranistor dieser Alarmübung, Oliver Wiedmeyer, eine Objektbegehung durchgeführt um für alle zukünftigen Eventualitäten gewappnet zu sein.

Bei beiden Alarmübungen wurde hinterher der Übungsablauf in einer Nachbesprechung aufgearbeitet und der Flüssigkeitshaushalt mit Wasser und Cola wieder aufgefüllt.

An dieser Stelle darf ein herzliches Dankeschön an die jeweiligen Objektbesitzer nicht fehlen! Ohne diese Möglichkeiten sind Alarmübungen nur sehr schwer umsetzbar! Vielen Dank!

Atemschutztrupps nach ihrem Einsatz

Einsatzbesprechung vor dem Übungsobjekt

Absprache unter den Einheitsführern

Einsatz der Feuerwehr Edermünde

Am frühen Freitagmorgen (21.04. – 03:31 Uhr) wurde die Feuerwehr Edermünde mit dem Ortsteil Besse zu einem Dachstuhlbrand in der Ortslage Besse alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte wurde ein Brand in einer Schreinerei lokalisiert.

Aufgrund der vorgefundenen Lage und der sehr schwer zugänglichen Bebauung wurden sofort alle Ortsteile inklusive Gudensberg mit Drehleiter nachalarmiert. Die körperlich schwere Arbeit unter Atemschutz machte es erforderlich, dass Einsatzleiter Marc Schaumburg im weiteren Verlauf eine weitere Drehleiter aus Fritzlar anforderte, sowie Atemschutzgeräteträger aus Fritzlar, Niedenstein, Felsberg und Wabern.

Um nah genug an die Glutnester zu kommen, wurden wir zum Ende hin noch von der Werkfeuerwehr BBRAUN mit dem Teleskopmast unterstützt.

In zwei Abschnitte unterteilt, wurde die Brandbekämpfung von verschiedenen Ecken vorgenommen, um das Feuer unter Kontrolle zu bringen.

Um den Nachschub an Atemschutzgeräten zu sichern, wurde der Gerätewagen-Atemschutz aus Schwalmstadt,

sowie die Berufsfeuerwehr Kassel mit dem Abrollbehälter Atemschutz zur Einsatzstelle alarmiert, da durch den intensiven Innenangriff die Anzahl der Gerätschaften immer weiter sank.

Da die benötigten Wassermassen so enorm waren, ist in einigen Haushalten in Besse die Wasserversorgung knapp geworden. Im Einsatzverlauf konnte durch Unterstützung der Wasserwerke die entsprechende Wasserversorgung wieder sichergestellt werden.

Die Versorgung der Einsatzkräfte mit geschmierten Brötchen und warmen/kalten Getränken hat der Betreuungszug des DRK sichergestellt. Zusätzlich gab es ein sehr leckeres Mittagessen!

– Insgesamt waren 120 Einsatzkräfte im Einsatz.

– Der Einsatz der Edermünder Wehren (61 Einsatzkräfte) beläuft sich auf ca. 17 Stunden.

Nach dem Einsatz ist vor dem Einsatz:

Alle Gerätschaften, Schläuche, Fahrzeuge, Klamotten uvm. mussten gereinigt oder ausgetauscht werden. Die Edermünder Wehren richteten eine Brandwache ein. Um 14/ 16/ 18 und 20 Uhr wechselten sich die Ortsteile ab, um ein erneutes Aufflammen kleiner Glutnester frühzeitig zu entdecken. Gegen 20:30 Uhr war dann auch der letzte Schlauch wieder zusammengerollt und auf dem Fahrzeug verlastet.

Einsatzleiter Marc Schaumburg und die Feuerwehr Edermünde möchten sich an dieser Stelle noch einmal recht herzlich bei ALLEN eingesetzten Kräften bedanken!

Ob Versorgung, Rettungsdienst oder Feuerwehr, alle haben Hand in Hand zusammengearbeitet und konnten so eine weitere Ausbreitung verhindern.

Besonderer Dank gilt den benachbarten Anwohnern der Einsatzstelle, welche uns gerade in der Anfangsphase mit Kaffee und Wasser unterstützen!

Eine Fotostrecke folgt in Kürze.

Große Anerkennung für 40 Jahre aktiven Feuerwehrdienst Landrat Winfried Becker verleiht Goldene Brandschutzehrenzeichen an verdiente Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren Edermünde und Melsungen

v.l.n.r. Stadtbrandinspektor Melsungen Patrick Metz, Kreisbrandinspektorin Tanja Dittmar, Freddy Schmidt, Jürgen Schütz, Michael Iwanowski, Bürgermeister Markus Boucsein, Frank Nuhn, Bürgermeister Thomas Petrich, Thomas Minkler, Landrat Winfried Becker, Kevin Trost, Bernhard Schminke-Sommerlade, Robert Haberecht, Gemeindebrandinspektor Volker Sieche

 

Sie leisten seit 40 Jahren aktiven Dienst für ihre Mitbürgerinnen und Mitbürger. Im zweiten Halbjahr des Jahres 2022 durfte Landrat Winfried Becker neben vielen weiteren Feuerwehrkammeraden auch sechs Feuerwehrkameraden der Freiwilligen Feuerwehren Edermünde und Melsungen mit dem Goldenen Brandschutzehrenzeichen auszeichnen. Sie sind 365 Tage im Jahr rund um die Uhr in Alarmbereitschaft und stets zur Stelle – nicht nur wenn es brennt, sondern auch bei technischen Hilfeleistungen, wie etwa bei Unfällen oder Unwetter-Ereignissen.

Um diesem breiten Aufgabenspektrum jeder Zeit gerecht zu werden, bedarf es zahlreicher Übungsstunden und stetiger Aus- und Fortbildung. In den vergangenen Jahrzehnten hat sich vor allem auch die Technik im Feuerwehrwesen rasant entwickelt. Denkt man daran, dass viele der Geehrten mit einem Tragkraftspritzenanhänger angefangen haben, heute stehen dagegen hochmoderne Löschfahrzeuge in den Feuerwehrhäusern.

„Es erfordert einen hohen Zeitaufwand und die Bereitschaft, Freizeit, die bei vielen heutzutage zunehmend knapp bemessen ist, zu investieren, um im Notfall seinen Mitmenschen helfen zu können. Der Hilfesuchende erwartet professionelle Hilfe, egal, ob es eine Freiwillige Feuerwehr oder Berufsfeuerwehr ist“, so Landrat Winfried Becker und betonte zudem, „Feuerwehrleute sind ein wichtiges Kapital der Gesellschaft, deswegen müssen alle, auch die Politik daran arbeiten, dass es im Ehrenamt nicht zum Stillstand kommt. Denn Feuerwehr funktioniert nur, wenn es weiterhin viele Menschen gibt, die bereit sind ehrenamtlich Feuerwehrdienst für die Allgemeinheit zu leisten.“

Auch Kreisbrandinspektorin Tanja Dittmar freute sich besonders, dass die Geehrten der Feuerwehr und dem aktiven Dienst über diesen langen Zeitraum erhalten geblieben sind. Sie dankte ebenfalls für die geleistete Arbeit und betonte: „Man kann Ausrüstung und Fahrzeuge kaufen, aber Feuerwehrleute und ganz wichtig, deren Kameradschaft untereinander, sind nicht mit Geld aufzuwiegen. Ohne Kameradschaft geht bei der Feuerwehr nichts. Im Einsatzfall muss sich jeder auf den anderen verlassen können.“ Über die Ehrung mit dem Goldenen Brandschutzehrenzeichen freuten sich in Edermünde: Thomas Minkler, Edermünde/Holzhausen am Hahn und Bernhard Schminke-Sommerlade, Edermünde/Haldorf.

v. l. n. r.: Kreisbrandinspektorin Tanja Dittmar, Bürgermeister Thomas Petrich, Thomas Minkler, Wehrführer Robert Haberecht, Bernhard Schminke-Sommerlade, Wehrführer Kevin Trost, Landrat Winfried Becker, Gemeindebrandinspektor Volker Sieche

Landrat Winfried Becker verleiht Goldenes Brandschutzehrenzeichen für 40 Jahre aktiven Feuerwehrdienst

Zur Verleihung der Goldenen Brandschutzehrenzeichen am Bande hatte Landrat Winfried Becker eine kleine Gruppe Feuerwehrkameraden aus Edermünde jüngst in den Stabsraum im Behördenzentrum in Homberg eingeladen.

 

(v. li.): Kreisbrandinspektorin Tanja Dittmar, Mike Grunewald (Wehrführer Besse), Carsten Werner (stv. Wehrführer Haldorf), die Geehrten Markus Gaipl, Jörg Sieche, Uwe Albert, Frank König, Klaus Freudenstein, Matthias Amely, Ordnungsamtsleiterin Jessica Prast, Gemeindebrandinspektor Volker Sieche, Landrat Winfried Becker und Edermündes Bürgermeister Thomas Petrich

 

Landrat Winfried Becker bedankte sich bei den sechs zu Ehrenden für die 40 Jahre, die sie ehrenamtlich im Dienst der Allgemeinheit tätig waren. Ehrenamtliche Feuerwehrleute sind 24 Stunden an jedem Tag, egal ob Feiertag oder Werktag zum Einsatz bereit. Wie wichtig es ist eine leistungsfähige Feuerwehr zu haben, zeigte sich im Sommer bei den Hochwasserereignissen in Nordrhein-Westfalen und in Rheinland-Pfalz. Auch aus dem Schwalm-Eder-Kreis waren Einsatzkräfte in beiden Katastrophenregionen als länderübergreifende Hilfe im Einsatz.

 

Hessen und der Schwalm-Eder-Kreis sind in dieser Hinsicht gut aufgestellt, trotzdem gilt es aus den Ereignissen zu lernen, so Becker. „Es ist wichtig, dass die Politik den Einsatzkräften gegenüber den nötigen Respekt zoll“, betont Winfried Becker. Hier im Schwalm-Eder-Kreis ist das Verhältnis von Politik und Ehrenamt ausgezeichnet und das soll auch so bleiben, denn das Personal ist der wichtigste Faktor gerade bei den Freiwilligen Feuerwehren. Die Mitgliederzahlen sind im Schwalm-Eder-Kreis, auch wenn es leichte Rückgänge gibt, stabil.

 

„In den letzten Jahren hat sich viel verändert“, so der Landrat. Nicht nur die Technik hat einen rasanten Sprung gemacht. Wenn man in die Anfangsjahre der Geehrten zurückblickt, war der Tragkraftspritzenanhänger noch gängiges Einsatzmittel und an Digitalfunk war noch nicht einmal zu denken. Mit der Entwicklung der Technik und den veränderten und gewachsenen Anforderungen im Einsatz ging auch für die Feuerwehrleute ein permanenter Lernprozess einher. Die Geehrten mussten in den letzten 40 Jahren fachlich immer am Ball zu bleiben. „Die Ausbildung, um immer am Puls der Technik zu bleiben, ist wichtig, erwartet doch der Hilfesuchende von den Freiwilligen Feuerwehren die gleiche Qualität wie von einer Berufsfeuerwehr“, betonte der Landrat.

 

Dafür wurde viel Zeit investiert und dafür dankte Landrat Becker nicht nur den Anwesenden, sondern auch den Familien, die dafür etwas zurückstecken mussten. Zum Abschluss wünschte der Landrat, dass die Geehrten sich ihre gute Kameradschaft bewahren mögen und weiterhin der Feuerwehr mit Rat und Tat zur Seite stehen sollen.

 

Edermündes Bürgermeister Thomas Petrich dankte den Geehrten ebenfalls für das jahrzehntelange ehrenamtliche Engagement für die Einwohnerinnen und Einwohner in Edermünde. „Insbesondere in den letzten Monaten gab es in Edermünde sehr schwierige Einsätze, mit zum Teil sehr hoher emotionaler und mentaler Belastung“, so Petrich.

„Ihr wollt nicht nur helfen, ihr könnt es auch. Feuerwehr im Ehrenamt ist ein Handwerk, was dauerhaft geübt und praktiziert werden muss, um im Einsatzfall Menschen zu helfen und Menschenleben zu retten“, betonte Kreisbrandinspektorin Tanja Dittmar in ihren Worten an die Geehrten. In ihren Dank schloss sie die Bitte ein, dass alle ihr Wissen und die Erfahrung an die nächste Generation weitergeben mögen. Denn auch wenn die erfahrenen Kameraden vielleicht nicht mehr so schnell laufen können, wissen sie aber ganz genau, wo es langgeht.

Alternative Belastungsübung für unsere Atemschutzgeräteträger

Durch die COVID-19 Pandemie und nicht nutzbaren Atemschutzstrecke in Schwalmstadt konnten wir im Jahr 2020 keine Belastungsübung für unsere Atemschutzgeräteträger anbieten. 

Durch die Vorlage der Unfallkasse Hessen und eines Erlasses des Hessischen Innenministeriums konnten am Samstag den 26.06.21, unter verstärkten Hygieneauflagen und einem vorherigen Schnelltest, eine Alternative Belastungsübung für unsere Atemschutzgeräteträger in Edermünde-Besse in der Bilsteinhalle durchgeführt werden. 

Mit verschiedenen Aufgaben Treppensteigen, kriechen, tragen von Gewichten und laufen konnten die Atemschutzgeräteträger so die erforderliche Belastung von 80kj (Kilo-Joule) leisten und ihre Belastbarkeit unter Atemschutz nachweisen. 

Da nicht alle Atemschutzgeräteträger von Edermünde diese Belastungsübung abhalten mussten da sie diese bei ihren Arbeitgeber durchgeführt haben, hatten wir für den Nachmittag zeitlichen Freiraum und haben diesen an die Freiwillige Feuerwehren der Stadt Gudensberg abgeben, die dies gerne inanspruch genommen haben. 

Somit haben wir an diesem Tag etwas mehr als 50 Atemschutzgeräteträger aus Edermünde und der Freiwillige Feuerwehren der Stadt Gudensberg über die Strecke in der Bilsteinhalle schicken können. Die Belastungsübung dient der Sicherheit der Atemschutzgeräteträger und somit auch den Bewohnern der Kommunen. 

Förderbescheid für neues Fahrzeug in Holzhausen

Am Sonntag, den 28.01.2018 haben wir von Staatssekretär Weinmeister den Förderbescheid der Hessischen Landesregierung für ein neues Löschfahrzeug für Holzhausen im Empfang nehmen können. Die Gemeinde rechnet mit Gesamtkosten für das voll ausgestattete Fahrzeug von etwa 200.000 EUR. Das Land Hessen trägt mit 47.250 EUR dazu bei. Die Finanzierung der Restsumme erfolgt aus Haushaltsmitteln der Gemeinde Edermünde.

Unsere Erreichbarkeiten

Gemeinde Edermünde
Brückenhofstr. 4
34295 Edermünde-Holzhausen

Telefon 05665 7909-0
Telefax 05665 7909-80


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