Große Anerkennung für 40 Jahre aktiven Feuerwehrdienst Landrat Winfried Becker verleiht Goldene Brandschutzehrenzeichen an verdiente Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren Edermünde und Melsungen

v.l.n.r. Stadtbrandinspektor Melsungen Patrick Metz, Kreisbrandinspektorin Tanja Dittmar, Freddy Schmidt, Jürgen Schütz, Michael Iwanowski, Bürgermeister Markus Boucsein, Frank Nuhn, Bürgermeister Thomas Petrich, Thomas Minkler, Landrat Winfried Becker, Kevin Trost, Bernhard Schminke-Sommerlade, Robert Haberecht, Gemeindebrandinspektor Volker Sieche

 

Sie leisten seit 40 Jahren aktiven Dienst für ihre Mitbürgerinnen und Mitbürger. Im zweiten Halbjahr des Jahres 2022 durfte Landrat Winfried Becker neben vielen weiteren Feuerwehrkammeraden auch sechs Feuerwehrkameraden der Freiwilligen Feuerwehren Edermünde und Melsungen mit dem Goldenen Brandschutzehrenzeichen auszeichnen. Sie sind 365 Tage im Jahr rund um die Uhr in Alarmbereitschaft und stets zur Stelle – nicht nur wenn es brennt, sondern auch bei technischen Hilfeleistungen, wie etwa bei Unfällen oder Unwetter-Ereignissen.

Um diesem breiten Aufgabenspektrum jeder Zeit gerecht zu werden, bedarf es zahlreicher Übungsstunden und stetiger Aus- und Fortbildung. In den vergangenen Jahrzehnten hat sich vor allem auch die Technik im Feuerwehrwesen rasant entwickelt. Denkt man daran, dass viele der Geehrten mit einem Tragkraftspritzenanhänger angefangen haben, heute stehen dagegen hochmoderne Löschfahrzeuge in den Feuerwehrhäusern.

„Es erfordert einen hohen Zeitaufwand und die Bereitschaft, Freizeit, die bei vielen heutzutage zunehmend knapp bemessen ist, zu investieren, um im Notfall seinen Mitmenschen helfen zu können. Der Hilfesuchende erwartet professionelle Hilfe, egal, ob es eine Freiwillige Feuerwehr oder Berufsfeuerwehr ist“, so Landrat Winfried Becker und betonte zudem, „Feuerwehrleute sind ein wichtiges Kapital der Gesellschaft, deswegen müssen alle, auch die Politik daran arbeiten, dass es im Ehrenamt nicht zum Stillstand kommt. Denn Feuerwehr funktioniert nur, wenn es weiterhin viele Menschen gibt, die bereit sind ehrenamtlich Feuerwehrdienst für die Allgemeinheit zu leisten.“

Auch Kreisbrandinspektorin Tanja Dittmar freute sich besonders, dass die Geehrten der Feuerwehr und dem aktiven Dienst über diesen langen Zeitraum erhalten geblieben sind. Sie dankte ebenfalls für die geleistete Arbeit und betonte: „Man kann Ausrüstung und Fahrzeuge kaufen, aber Feuerwehrleute und ganz wichtig, deren Kameradschaft untereinander, sind nicht mit Geld aufzuwiegen. Ohne Kameradschaft geht bei der Feuerwehr nichts. Im Einsatzfall muss sich jeder auf den anderen verlassen können.“ Über die Ehrung mit dem Goldenen Brandschutzehrenzeichen freuten sich in Edermünde: Thomas Minkler, Edermünde/Holzhausen am Hahn und Bernhard Schminke-Sommerlade, Edermünde/Haldorf.

v. l. n. r.: Kreisbrandinspektorin Tanja Dittmar, Bürgermeister Thomas Petrich, Thomas Minkler, Wehrführer Robert Haberecht, Bernhard Schminke-Sommerlade, Wehrführer Kevin Trost, Landrat Winfried Becker, Gemeindebrandinspektor Volker Sieche

Landrat Winfried Becker verleiht Goldenes Brandschutzehrenzeichen für 40 Jahre aktiven Feuerwehrdienst

Zur Verleihung der Goldenen Brandschutzehrenzeichen am Bande hatte Landrat Winfried Becker eine kleine Gruppe Feuerwehrkameraden aus Edermünde jüngst in den Stabsraum im Behördenzentrum in Homberg eingeladen.

 

(v. li.): Kreisbrandinspektorin Tanja Dittmar, Mike Grunewald (Wehrführer Besse), Carsten Werner (stv. Wehrführer Haldorf), die Geehrten Markus Gaipl, Jörg Sieche, Uwe Albert, Frank König, Klaus Freudenstein, Matthias Amely, Ordnungsamtsleiterin Jessica Prast, Gemeindebrandinspektor Volker Sieche, Landrat Winfried Becker und Edermündes Bürgermeister Thomas Petrich

 

Landrat Winfried Becker bedankte sich bei den sechs zu Ehrenden für die 40 Jahre, die sie ehrenamtlich im Dienst der Allgemeinheit tätig waren. Ehrenamtliche Feuerwehrleute sind 24 Stunden an jedem Tag, egal ob Feiertag oder Werktag zum Einsatz bereit. Wie wichtig es ist eine leistungsfähige Feuerwehr zu haben, zeigte sich im Sommer bei den Hochwasserereignissen in Nordrhein-Westfalen und in Rheinland-Pfalz. Auch aus dem Schwalm-Eder-Kreis waren Einsatzkräfte in beiden Katastrophenregionen als länderübergreifende Hilfe im Einsatz.

 

Hessen und der Schwalm-Eder-Kreis sind in dieser Hinsicht gut aufgestellt, trotzdem gilt es aus den Ereignissen zu lernen, so Becker. „Es ist wichtig, dass die Politik den Einsatzkräften gegenüber den nötigen Respekt zoll“, betont Winfried Becker. Hier im Schwalm-Eder-Kreis ist das Verhältnis von Politik und Ehrenamt ausgezeichnet und das soll auch so bleiben, denn das Personal ist der wichtigste Faktor gerade bei den Freiwilligen Feuerwehren. Die Mitgliederzahlen sind im Schwalm-Eder-Kreis, auch wenn es leichte Rückgänge gibt, stabil.

 

„In den letzten Jahren hat sich viel verändert“, so der Landrat. Nicht nur die Technik hat einen rasanten Sprung gemacht. Wenn man in die Anfangsjahre der Geehrten zurückblickt, war der Tragkraftspritzenanhänger noch gängiges Einsatzmittel und an Digitalfunk war noch nicht einmal zu denken. Mit der Entwicklung der Technik und den veränderten und gewachsenen Anforderungen im Einsatz ging auch für die Feuerwehrleute ein permanenter Lernprozess einher. Die Geehrten mussten in den letzten 40 Jahren fachlich immer am Ball zu bleiben. „Die Ausbildung, um immer am Puls der Technik zu bleiben, ist wichtig, erwartet doch der Hilfesuchende von den Freiwilligen Feuerwehren die gleiche Qualität wie von einer Berufsfeuerwehr“, betonte der Landrat.

 

Dafür wurde viel Zeit investiert und dafür dankte Landrat Becker nicht nur den Anwesenden, sondern auch den Familien, die dafür etwas zurückstecken mussten. Zum Abschluss wünschte der Landrat, dass die Geehrten sich ihre gute Kameradschaft bewahren mögen und weiterhin der Feuerwehr mit Rat und Tat zur Seite stehen sollen.

 

Edermündes Bürgermeister Thomas Petrich dankte den Geehrten ebenfalls für das jahrzehntelange ehrenamtliche Engagement für die Einwohnerinnen und Einwohner in Edermünde. „Insbesondere in den letzten Monaten gab es in Edermünde sehr schwierige Einsätze, mit zum Teil sehr hoher emotionaler und mentaler Belastung“, so Petrich.

„Ihr wollt nicht nur helfen, ihr könnt es auch. Feuerwehr im Ehrenamt ist ein Handwerk, was dauerhaft geübt und praktiziert werden muss, um im Einsatzfall Menschen zu helfen und Menschenleben zu retten“, betonte Kreisbrandinspektorin Tanja Dittmar in ihren Worten an die Geehrten. In ihren Dank schloss sie die Bitte ein, dass alle ihr Wissen und die Erfahrung an die nächste Generation weitergeben mögen. Denn auch wenn die erfahrenen Kameraden vielleicht nicht mehr so schnell laufen können, wissen sie aber ganz genau, wo es langgeht.

Alternative Belastungsübung für unsere Atemschutzgeräteträger

Durch die COVID-19 Pandemie und nicht nutzbaren Atemschutzstrecke in Schwalmstadt konnten wir im Jahr 2020 keine Belastungsübung für unsere Atemschutzgeräteträger anbieten. 

Durch die Vorlage der Unfallkasse Hessen und eines Erlasses des Hessischen Innenministeriums konnten am Samstag den 26.06.21, unter verstärkten Hygieneauflagen und einem vorherigen Schnelltest, eine Alternative Belastungsübung für unsere Atemschutzgeräteträger in Edermünde-Besse in der Bilsteinhalle durchgeführt werden. 

Mit verschiedenen Aufgaben Treppensteigen, kriechen, tragen von Gewichten und laufen konnten die Atemschutzgeräteträger so die erforderliche Belastung von 80kj (Kilo-Joule) leisten und ihre Belastbarkeit unter Atemschutz nachweisen. 

Da nicht alle Atemschutzgeräteträger von Edermünde diese Belastungsübung abhalten mussten da sie diese bei ihren Arbeitgeber durchgeführt haben, hatten wir für den Nachmittag zeitlichen Freiraum und haben diesen an die Freiwillige Feuerwehren der Stadt Gudensberg abgeben, die dies gerne inanspruch genommen haben. 

Somit haben wir an diesem Tag etwas mehr als 50 Atemschutzgeräteträger aus Edermünde und der Freiwillige Feuerwehren der Stadt Gudensberg über die Strecke in der Bilsteinhalle schicken können. Die Belastungsübung dient der Sicherheit der Atemschutzgeräteträger und somit auch den Bewohnern der Kommunen. 

Förderbescheid für neues Fahrzeug in Holzhausen

Am Sonntag, den 28.01.2018 haben wir von Staatssekretär Weinmeister den Förderbescheid der Hessischen Landesregierung für ein neues Löschfahrzeug für Holzhausen im Empfang nehmen können. Die Gemeinde rechnet mit Gesamtkosten für das voll ausgestattete Fahrzeug von etwa 200.000 EUR. Das Land Hessen trägt mit 47.250 EUR dazu bei. Die Finanzierung der Restsumme erfolgt aus Haushaltsmitteln der Gemeinde Edermünde.

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